Um diese Arbeiten rechtssicher durchführen zu können, muss der Fachbetrieb eine betrieblich verantwortliche Person (Ingenieur, Meister oder einen staatlich geprüften Techniker) benennen, die die notwendige Qualifikation besitzt, um die Einhaltung der Anforderungen des WHG sicherzustellen. Im Rahmen einer 1-2-tägigen Präsenzveranstaltung bietet Schütz Energy Systems ab sofort ein Inhouse WHG-Seminar an, das hierfür die theoretischen Grundlagen als betrieblich verantwortliche Person vermittelt. Ziel des Grundkurses ist die Erstqualifizierung der betrieblich verantwortlichen Person in einem Fachbetrieb für Heizölverbraucheranlagen nach AwSV.
Die Schulungsinhalte decken dabei Rechtsgrundlagen, technische Regeln, Heizölverbraucheranlagen, Ölleitungen, Grenzwertgeber und Leckanzeigegeräte ab. Als Abschluss erfolgt eine theoretische Prüfung; bei Bestehen erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung der Güte- und Überwachungsgemeinschaft (ÜWG) oder einer Sachverständigenorganisation.[1]
Die Schulung und die offizielle Zertifizierung des Fachbetriebs erfolgen schließlich durch den SHK-Landes-Fachverband, die DEKRA oder den TÜV. Mindestens alle zwei Jahre muss eine anerkannte Weiterbildung oder Fortbildung besucht werden.
Für die praktische Umsetzung stehen Schulungen wahlweise inhouse bei Schütz Energy Systems oder in Zusammenarbeit mit Großhandelspartnern in der jeweiligen Region zur Verfügung. Mit diesem Angebot will Schütz Energy Systems Fachbetriebe dabei unterstützen, die regulatorisch geforderten Qualifikationen einfacher umzusetzen und die Einhaltung der WHG-Anforderungen sicherzustellen. Weitere Informationen zu den WHG-Schulungen unter www.schuetz-energy.net.
[1] Hinweis: Eine Schulungsteilnahme allein führt noch nicht zur Fachbetriebseigenschaft nach AwSV; zusätzlich ist eine Überwachung und Zertifizierung des Betriebes erforderlich, beispielsweise durch die ÜWG.