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September 2026 // PACKAGING SYSTEMS

Schütz und BASF feiern Spatenstich für neuen IBC-Produktionsstandort

v. l. n. r.: Veit Enders (Member of the Board SCHÜTZ), Prof. Dr. Klaus Blettner (Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Udo Schütz (Founder of SCHÜTZ Group), Uwe Lohr (Senior Vice President Global Indirect Procurement bei BASF), Roland Straßburger (CEO SCHÜTZ), Matthias Dohrn (President Global Procurement bei BASF).
Schütz startet offiziell mit dem Bau eines hochmodernen Produktionswerks und Logistikzentrums für Intermediate Bulk Container (IBC) am BASF-Standort in Ludwigshafen. Mit dem traditionellen Spatenstich am 14. September 2026 fiel jetzt der Startschuss für das Projekt mit einer Investitionssumme von über 40 Millionen Euro. Das Vorhaben stärkt die standortnahe, strategische Versorgungssicherheit, fördert zugleich Energieeffizienz sowie eine aktive Kreislaufwirtschaft und senkt durch eine signifikante Reduzierung von Lkw-Transporten nachhaltig CO₂-Emissionen. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2027 geplant.

Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern entsteht angrenzend an das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen ein neuer Schütz Produktions- und Logistikstandort. Im Beisein des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Prof. Dr. Klaus Blettner läuteten Vertreter beider Unternehmen bei einem feierlichen Event den Baubeginn des Projektes ein, welches nicht nur die Versorgungssicherheit des Stammwerks der BASF, sondern auch weiterer Industriekunden in der Region Rhein-Neckar sichert. Das neue Schütz-Werk umfasst modernste Fertigungsbereiche für die Produktion von IBC, ein angrenzendes Packmittellager sowie Büro- und Sozialräume. In den verschiedenen Ausbaustufen schafft Schütz zunächst 60 und später bis zu 100 neue Arbeitsplätze am Standort.

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Schütz und BASF feiern Spatenstich für neuen IBC-Produktionsstandort
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„Der heutige Spatenstich ist ein starkes Signal für den Industriestandort Ludwigshafen. Die Investition von Schütz zeigt, dass unser Standort Zukunft hat und Unternehmen hier langfristige Perspektiven sehen. Wenn Produktion, Logistik und industrielle Wertschöpfung durch kurze Wege und enge Partnerschaften miteinander verbunden werden, stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unserer Industrie“, betont Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen.

 

Standortnähe als strategischer Vorteil

Das neue Produktions- und Logistikzentrum von Schütz ist gezielt darauf ausgerichtet, das BASF-Stammwerk langfristig und zuverlässig mit Industrieverpackungen zu versorgen. Von der Auftragsabwicklung, über die Produktionsplanung bis hin zur Versorgung der zahlreichen Abladestellen innerhalb der BASF – durch die hochmoderne IT-Infrastruktur werden sämtliche Prozessschritte digital und vollautomatisch gesteuert. Gleichzeitig sorgt die direkte Lieferverbindung vom Schütz-Werk zum benachbarten BASF-Gelände für kurze Lieferwege und Logistikprozesse, eine hohe Versorgungseffizienz und eine jährliche Einsparung von rund 1,5 Millionen LKW-Kilometern.

 

„Die Stärke unseres Verbundstandorts Ludwigshafen liegt in der engen Vernetzung von Produktion, Infrastruktur und Logistik. Mit der neuen Anlage von Schütz wird dieses Prinzip konsequent weiterentwickelt“, sagt Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF SE. „Gleichzeitig erhöhen die eng verzahnten Logistikprozesse die Reaktionsfähigkeit unserer Wertschöpfungsketten und schaffen die Voraussetzung für eine langfristig effiziente Versorgung unserer Produktionsbetriebe.“

 

Die Partnerschaft zwischen Schütz und BASF reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Roland Straßburger, CEO der Schütz-Gruppe betont: „Dieses Projekt mit der BASF ist eine klare Win-Win-Investition – mit Vorteilen für unsere Kunden, für die Umwelt und für Schütz. Der neue Standort in Ludwigshafen ist nicht nur ein weiteres Kapitel dieser langjährigen Erfolgsgeschichte, sondern auch ein zukunftsweisendes Signal für hocheffiziente Logistik und gelebte Kreislaufwirtschaft.“

 

Nachhaltigkeit fest eingeplant

Schütz legt beim Neubau großen Wert auf Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen. Das Konzept greift dabei tief in die Produktionsarchitektur: Von der Anlagentechnik mit hochmodernen Schweißanlagen über jeden einzelnen Prozessschritt bis hin zur Logistik ist das gesamte Werk konsequent auf Energieeffizienz ausgelegt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die firmeneigenen Anlagen und Maschinen, die Schütz in seinem globalen Kompetenzzentrum in Selters nach neuesten technischen Standards selbst entwickelt und fertigt. Das umfassende technische Know-how und der leistungsstarke, firmeneigene Maschinen- und Anlagenbau schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Effizienz von Grund auf in allen Prozessen mitgedacht wird. Ein Teil des vor Ort benötigten Stroms des neuen Werks wird zudem durch eine Photovoltaikanlage erzeugt – ganz im Sinne des unternehmensweiten Nachhaltigkeitsprogramms.

 

Abgerundet wird das Konzept des Standorts durch eine Anbindung an das bewährte Kreislaufsystem von Schütz, welches die Wiederverwendung, Aufbereitung und das Recycling genutzter Verpackungen vorsieht. Damit reiht sich das neue Werk in die globalen Wachstums- und Investitionsinitiativen des Verpackungsspezialisten ein, die modernste Produktionsstandards, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Effizienz vereinen.

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